Praxisbeispiel: Wenn das Mundgefühl sich sichtbar verändert

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Mikrobiomorientierte Zahnpflege verändert nicht nur die Oberfläche der Zähne,  sie verändert das gesamte Mundgefühl. Manche dieser Veränderungen sieht man nicht nur, sondern spürt sie sofort. Bei bestimmten Patienten zeigt sich das bereits nach wenigen Wochen konsequenter Anwendung, und zwar deutlicher, als viele zunächst erwarten.


Mikrobiomorientierte Zahnpflege und was sich in der Praxis zeigt

In meiner Praxis arbeite ich bei der mikrobiomorientierten Pflege mit zwei Linien, die auf Hydroxylapatit basieren. Dabei steht nicht die aggressive Bekämpfung im Vordergrund, sondern der Aufbau eines stabilen, schützenden Milieus. Das ist ein grundlegend anderer Ansatz  und er zeigt sich in der Praxis auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Was ich dabei regelmäßig beobachte: Die Zahnoberflächen wirken sichtbar glatter und klarer, der natürliche Glanz nimmt zu, und Patienten berichten, dass sich die Zähne „weich-glatt“ anfühlen, nicht nur direkt nach dem Putzen, sondern auch noch am nächsten Morgen. Der Hintergrund ist aus meiner Sicht praxisnah gut erklärbar: Die Pflege unterstützt einen Schutzfilm auf der Zahnoberfläche. Dieser Film fühlt sich nicht künstlich an, sondern eher wie eine natürliche, ruhige Oberfläche. Mit konsequenter Anwendung wird dieses Mundgefühl oft stabiler. Einen wissenschaftlichen Überblick zur Wirkweise von Hydroxylapatit in der Zahnpflege bietet das Deutsche Institut für Normung.


Was mikrobiomorientierte Zahnpflege bei der professionellen Reinigung zeigt

Auch bei der professionellen Reinigung fällt mir der Unterschied auf: Wenn Patienten diese Produkte regelmäßig verwenden, ist die Oberfläche beim Arbeiten mit den Instrumenten spürbar anders. Ich sehe den Schutzfilm häufig nicht nur –> ich merke ihn auch. Das ist kein subjektiver Eindruck, sondern ein klinisch relevantes Signal: Das Gewebe reagiert ruhiger, die Oberfläche ist widerstandsfähiger, die gesamte orale Umgebung wirkt geordneter.

Wenn der Körper an der Oberfläche wieder Schutz aufbauen kann, beginnt Regulation oft ganz leise, aber sehr spürbar. Genau das ist der Ansatz, den LOR im Bereich Mundbiologie verfolgt. Das wissenschaftliche Hintergrundwissen dazu findest du in der LOR Akademie. Die passende Umsetzung für deinen Alltag findest du im Bereich Touch to Go.

Weiter lesen: Mikrobiom – Medizin im Mund | Zahnfleisch und Schleimhaut – Weniger Reizung, mehr Ruhe

Hinweis: Dieser Beitrag ordnet klinische Beobachtungen ein. Er ersetzt keine individuelle medizinische Diagnostik oder Therapieentscheidung.

 

Autorin: Janine Bertram M.Sc.,M.Sc
Zahnärztin | Gründerin von LOR
Biomimetische Mundbiologie, Regulation & Prävention